Vendor Selection für IT-Systeme
Ein neues System wird gebraucht, aber der Markt ist unübersichtlich. Wenn man mit groben Anforderungen in eine Ausschreibung geht, gewinnen die Verkäufer mit den besten PowerPoints, nicht das System mit dem besten Fit.
Am Ende wird oft Software gekauft, die architektonisch nicht passt oder den eigentlichen Schmerzpunkt gar nicht löst.

Leistungsbeschreibung
Software-Hersteller sind gut darin, Bedürfnisse zu wecken, die ihre Lösung erfüllt. Demo-Umgebungen sind optimiert, Referenzen sorgfältig ausgewählt und Vertragsklauseln so formuliert, dass der Vendor-Lock-in erst im dritten Jahr sichtbar wird. Wer ohne strukturierten Auswahlprozess kauft, kauft meistens das beste Marketing — nicht das beste System.
Unser Vendor-Selection-Prozess schützt Sie davor. Wir starten mit einer präzisen Anforderungserhebung: Was muss das System wirklich leisten? Welche technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen gelten? Welche Integrations- und Skalierungsanforderungen sind in drei Jahren relevant? Auf dieser Basis entwickeln wir gewichtete Auswahlkriterien, moderieren strukturierte RfP-Prozesse und fordern Hersteller in praxisnahen Workshops — nicht in Standard-Demos.
Wir prüfen technische Architektur-Fit, Total Cost of Ownership, Lizenz- und Exit-Strategien — und validieren Herstellerversprechen dort, wo es unbequem wird. Das Ergebnis: eine Kaufentscheidung, die nicht auf Sympathie und Vertriebsdruck basiert, sondern auf belastbaren Fakten — mit einer Lieferanten-Auswahl, hinter der Fachbereich, IT und Management geschlossen stehen.
Das sind Ihre Vorteile
Investitionsschutz
Verhindert Millionen-Fehler durch den Kauf von unpassender Software.
Massive Entlastung
Nimmt dem Business und der IT den massiven Zeitaufwand ab, sich wochenlang mit Verkäufern auseinanderzusetzen.
Nahtloser Übergang in die Umsetzung
Sobald die Tinte unter dem Vendor-Vertrag trocken ist, beginnt das Chaos der Umsetzung. Der Einstieg in die Anforderungsanalyse oder das Projekt-Setup ist bereits vorgedacht.
Software-Auswahl nach PowerPoint ist das teuerste Glücksspiel in der IT. Wir schützen Sie davor: mit einem strukturierten Auswahlprozess, harten Ausschlusskriterien und Use Cases, die zeigen, was ein System wirklich kann und nicht nur in der Demo glänzt. Unabhängig von Herstellerinteressen. Das Ergebnis ist nicht der beste Pitch, sondern das beste System für Ihre Anforderungen.
Investieren Sie in die Zukunft
Wählen Sie den Umfang, der zu Ihrem Vorhaben passt. Wir liefern beides mit derselben Präzision.
- Destillation der Top 10 Ausschlusskriterien (funktional & architektonisch)
- Marktscreening und Anbieter-Qualifizierung
- Qualifizierte Shortlist von 3 realistischen Anbietern
- Vorbereitung für gezielte Verhandlungsgespräche
Preis auf Anfrage
Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.
- Erstellung vollständiger RfP-Dokumente
- Definition von Use Cases für System-Demos (Proof of Concept)
- Moderation und Bewertung der Anbieter-Pitches
- Architektur- und Sicherheitsbewertung aller Kandidaten
- Finale dokumentierte Vergabeempfehlung
Preis auf Anfrage
Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.
FAQs
Häufig gestellte Fragen zu dieser Leistung
Wie läuft eine neutrale IT-Vendor-Selection ab?
Eine professionelle Vendor Selection beginnt mit der Definition harter Ausschlusskriterien (Killer Criteria), gefolgt von einer qualifizierten Shortlist. Dann folgen strukturierte Pitches mit vordefinierten Praxis-Use-Cases (kein freier Demo-Modus), eine Architektur- und Sicherheitsbewertung und schließlich eine dokumentierte Vergabeempfehlung.
Was gehört in ein professionelles IT-Lastenheft für eine Ausschreibung?
Ein RfP-Dokument (Request for Proposal) enthält: Unternehmenskontext, technische und funktionale Anforderungen, Integrationspflichten, Non-Functional Requirements (Performance, Security, Skalierbarkeit), Bewertungskriterien und Zeitplan. Ohne klares Lastenheft vergleicht man Äpfel mit Orangen.
Wie vergleicht man ERP-Anbieter objektiv?
Objektiver Vergleich gelingt nur mit einem strukturierten Scoring-Modell: Gewichtete Kriterien, identische Demo-Szenarien für alle Anbieter und eine unabhängige Architekturprüfung. Wer sich auf Verkaufspräsentationen verlässt, kauft die beste PowerPoint – nicht das beste System.
Was ist ein Proof of Concept (PoC) bei der Software-Auswahl?
Ein PoC ist ein gesteuerter Praxis-Test: Der Anbieter muss einen realen Geschäftsprozess des Kunden live im System abbilden – unter Zeitdruck und ohne Vorbereitung. Das entlarvt Systemgrenzen, die in der Demo nie sichtbar waren. Für kritische Systeme ist ein PoC keine Option, sondern Pflicht.
Welche Fehler passieren am häufigsten bei der ERP-Auswahl?
Die häufigsten Fehler: zu breite Anforderungslisten (alles ist Prio 1), keine Killer-Kriterien, Demo-Entscheidung statt PoC, fehlende Architekturprüfung auf Integration und Skalierbarkeit, und Unterschätzung der Implementierungspartner-Qualität. Ein schlechtes System kann man zurückgeben – einen schlechten Implementierungspartner nicht.


















