Enterprise-Architektur für die Verwaltungsdigitalisierung
Konzeption des föderalen Architektur-Blueprints für die bundesweite Registermodernisierung – mit zehnköpfigem Expertenteam und vier parallelen Teilprojekten.

Kurzüberblick
Enterprise Architecture
6 Monate
Lead Enterprise Architect & Programmleitung
Über das Projekt
Ausgangslage
Im Zuge der bundesweiten Registermodernisierung sollte das „Once-Only-Technical-System" (NOOTS) als übergreifende, föderale Architektur konzipiert werden. Die Herausforderung bestand darin, in einem neuartigen, politisch vielschichtigen Umfeld mit verteilten Interessenlagen ein gemeinsames Fundament zu schaffen. Es galt, aus teils volatilen Anforderungen einen strukturierten, verlässlichen Architektur-Blueprint für alle beteiligten Behörden zu entwickeln.
Meine Rolle & Verantwortung
Als Lead Enterprise Architect und in der Gesamtsteuerung (Programmleitung) verantwortete ich das End-to-End-Design der Enterprise-Architektur. Ich führte ein zehnköpfiges Expertenteam, steuerte vier Teilprojekte und moderierte den strategischen Abstimmungsprozess zwischen Bundesbehörden, Fachbereichen und technischen Umsetzungseinheiten.
Vorgehen & Methodik
Das Vorgehen war explorativ, aber methodisch streng gerahmt. Wir nutzten dynamische Architektur-Roadmaps, Szenario-Bewertungen und intensive Bebauungsplanungen, um die komplexen Datenökosysteme (Register als Lieferanten, Verwaltung als Nutzer) zu strukturieren. Der Fokus lag auf diplomatischem, aber zielgerichtetem Stakeholder-Management, um in einem hochpolitischen Umfeld Verbindlichkeit zu erzeugen.
Ergebnis & maximaler Kundenwert
Ein tragfähiger, breit konsentierter Blueprint für die digitale Verwaltungsarchitektur wurde erfolgreich etabliert und dient nun als Basis für die Folgeprojekte. Die beteiligten Behörden profitieren von einem standardisierten, zukunftssicheren Architektur-Fundament. Neue digitale Verwaltungsleistungen können durch das „Interoperabilität by Design"-Prinzip nahtlos angebunden werden, was den Entwicklungsaufwand künftiger Vorhaben drastisch reduziert.
- Tragfähiger Blueprint für digitale Verwaltungsarchitektur etabliert
- „Interoperabilität by Design"-Prinzip verankert
- Neue Verwaltungsleistungen nahtlos anbindbar
- Entwicklungsaufwand künftiger Vorhaben drastisch reduziert

Sebastian Kretzschmar
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